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Berufsunfähigkeitsversicherung | Zander Velbert

Berufsunfähigkeitsversicherung

Jeder Vierte wird berufsunfähig. Worauf es bei Nachversicherung, Prognosezeitraum und abstrakter Verweisung ankommt.

Berufs­unfähig­keitsschutz richtig gestalten

Berufsunfähigkeitsschutz richtig gestalten

Wer bei schwerer Krankheit oder Unfall nicht von mageren staatlichen Sozialleistungen abhängig werden will, braucht heute einen privaten Berufs­unfähig­keitsschutz. Schließt man eine Berufs­unfähig­keitspolice schon in jungen Jahren ab, sichert man sich günstige Beiträge und verhindert Leistungsausschlüsse für bestehende Vorerkrankungen oder sogar eine gänzliche Ablehnung durch den Versicherer. Wer einen Berufs­unfähig­keitsschutz braucht, sollte die Angebote in Ruhe ver­gleichen. Dabei sollte er nicht nur auf den Preis achten, sondern vor allem auch die Vertragsbedingungen im Auge haben. Besonders wichtig: Der Verzicht des Versicherers auf die Möglichkeit der „abstrakten Verweisung“. Sonst hat der Versicherte im Ernstfall keine Ansprüche, wenn er zwar seinen Beruf nicht mehr ausüben kann, aber theoretisch noch in irgend einer anderen Tätigkeit einsetzbar ist, notfalls sogar als Pförtner oder Gartenpfleger. Außerdem: Statt einem Vertragsausschluss für bestehende Erkrankungen besser einen Beitragszuschlag akzeptieren und mit dem Versicherer vereinbaren, dass der Mehrbeitrag nach ausgeheilter Krankheit wieder wegfällt. Der Beruf des Versicherten sollte auch während eines späteren Erziehungsurlaubs Maßstab für die Anerkennung der Berufs­unfähig­keit bleiben, denn als Hausfrau bzw. –mann ist man nur beschränkt geschützt. Der Vertrag sollte nicht zu früh auslaufen, denn viele werden erst ab 55 berufsunfähig. Auch die vereinbarte Rente sollte nicht zu knapp bemessen sein – Faustregel: 75 Prozent des Nettoeinkommens mit 45 Jahren. Die Police sollte die Möglichkeit zur Höherversicherung ohne erneute Gesundheitsprüfung vorsehen, damit sich die Rente etwa bei späterer Heirat oder Geburt eines Kindes problemlos an gestiegene finanzielle Bedürfnisse anpassen lässt. Besonders wichtig: Die Gesundheitsfragen im Versicherungsantrag immer wahrheitsgemäß beantworten - bei Falschangaben droht der Verlust des Versicherungsschutzes.


Berufsunfähigkeit besser mit eigenständiger Police ver­sichern

Berufsunfähigkeitsversicherungen werden oft als Zusatzbaustein zu Lebensversicherungen angeboten. Ist es sinnvoll, eine Berufsunfähigkeitsversicherung im Paket mit einer Ka­pi­tal­le­bens­ver­si­che­rung abzuschließen? Nein, sagen viele Experten. Der Grund: Weil die Kombiversicherung teurer ist als ein reiner Berufsunfähigkeitsvertrag, werden häufig Abstriche am Berufsunfähigkeitsschutz gemacht, damit die... [ mehr ]


BU-Schutz für die Arbeit zuhause

BU-Schutz für die Arbeit zuhause

Hausfrauen - und natürlich Hausmänner - leisten wichtige und wertvolle Arbeit. Wenn sie sich nach einem Unfall oder wegen einer schweren Erkrankung plötzlich nicht mehr um Haushalt und Kinder kümmern können, gerät die ganze Familie in Schieflage. Gut, wenn man in diesem Fall wenigstens finanziell abgesichert ist. Mit Leistungen der gesetzlichen Rente dürfen vor allem jüngere Menschen, die noch wen... [ mehr ]


Grundfähigkeitsversicherung als Ersatz für BU?

Grundfähigkeitsversicherung als Ersatz für BU?

Ist eine echte Berufsunfähigkeitsversicherung zu teuer oder wird sie vom Versicherer wegen Vorerkrankungen abgelehnt, gibt es Alternativen. Ein relativ neues Instrument zur privaten Absicherung von Gesundheitsschäden ist die Grundfähigkeitsversicherung. Im Gegensatz zur Berufsunfähigkeits- oder Unfall­ver­si­che­rung sind ihre Leistungen nicht an das Unvermögen zur Ausübung eines bestimmten Berufs ode... [ mehr ]


Vorsorgen schon in der Ausbildung

Vorsorgen schon in der Ausbildung

Auf einen privaten Berufsunfähigkeitsschutz können vor allem junge Menschen heute kaum noch verzichten. Wenn man erst am Anfang seines Arbeitslebens steht, hat man noch wenig oder gar keine Beiträge ins gesetzliche Rentensystem eingezahlt. Bei vorzeitiger Berufsunfähigkeit etwa nach einem Unfall oder einer schweren Krankheit hat man deshalb in aller Regel kaum Ansprüche auf gesetzliche Rentenleist... [ mehr ]


Häufige Fragen zur Berufs­unfähig­keitsversicherung

Wenn Ihre Frage hier nicht dabei ist: Rufen Sie uns an unter 02051 8036-0 oder schreiben Sie uns – wir antworten in der Regel am selben Werktag.

Ab wann gilt man als berufsunfähig?
In aller Regel dann, wenn Sie Ihren zuletzt ausgeübten Beruf zu mindestens 50 Prozent voraussichtlich für mindestens sechs Monate nicht mehr ausüben können. Maßstab ist Ihr konkreter Beruf, nicht irgendeine Tätigkeit.
Wie hoch sollte die BU-Rente sein?
Als Faustregel gelten 60 bis 80 Prozent des Nettoeinkommens. Wichtig ist, dass die Rente laufende Kosten, Alters­vorsorge und Kranken­ver­si­che­rung trägt – wir rechnen das mit Ihnen durch.
Reicht die gesetzliche Erwerbsminderungsrente nicht?
Sie setzt etwas anderes voraus: nicht Berufs­unfähig­keit, sondern Erwerbsminderung. Wer noch drei Stunden täglich irgendeine Tätigkeit ausüben kann, bekommt in der Regel nichts. Und die volle Erwerbsminderungsrente liegt deutlich unter dem letzten Nettoeinkommen.
Was ist die abstrakte Verweisung?
Damit könnte der Versicherer Sie auf einen anderen Beruf verweisen, den Sie theoretisch noch ausüben könnten. Gute Bedingungen verzichten vollständig darauf. Achten Sie darauf – es ist einer der wichtigsten Punkte im Vertrag.
Ich habe Vorerkrankungen – bekomme ich überhaupt einen Vertrag?
Oft ja. Wir stellen vorher eine anonyme Risikovoranfrage bei mehreren Gesellschaften. So erfahren Sie, wer zu welchen Bedingungen annimmt, ohne dass eine Ablehnung in Ihrer Akte landet.
Was, wenn die BU nicht möglich ist?
Dann gibt es Alternativen: Grundfähigkeitsversicherung, Erwerbsunfähigkeitsversicherung oder eine Absicherung schwerer Krank­hei­ten. Sie ersetzen die BU nicht eins zu eins, sind aber deutlich besser als kein Schutz.
Bis wann sollte der Vertrag laufen?
Bis zum Beginn Ihrer Altersrente, also in der Regel bis 67. Ein Vertrag, der mit 60 endet, lässt genau die Jahre offen, in denen das Risiko am höchsten ist.